Blauer Vulkangrater mit rotem Rand

Forschung

Arbeitsgruppe Zelluläre Proteinhomöostase

Unser Forschungsschwerpunkt: 

 

die Arbeitsgruppe konzentriert sich darauf, zu verstehen, wie sich ein chronisches Ungleichgewicht der Chromosomen im Zellkern menschlicher Zellen auf die Homöostase von Proteinen und Organellen auswirkt. Jede normale menschliche Zelle besitzt ein Paar von 23 Chromosomen (22 Paare Autosomen und ein Paar Geschlechtschromosomen), die sich in ihrer Größe und der Anzahl der von ihnen kodierten Gene unterscheiden. Diese Gene kodieren Proteine, die die Zellfunktion bestimmen. Während der normalen Zellteilung werden die Chromosomen dupliziert und gleichmäßig auf zwei Tochterzellen verteilt. Bei Erkrankungen wie dem Down-Syndrom und Krebs kommt es jedoch zu einem Ungleichgewicht in der Chromosomenzahl, einer sogenannten Aneuploidie. Down-Syndrom-Zellen haben eine zusätzliche Kopie des Chromosoms 21, und Krebszellen weisen Verluste und Gewinne bei mehreren Chromosomen auf, was zu pathologischen Folgen beiträgt. Wie dieses Ungleichgewicht in der Chromosomenzahl die Proteomlandschaft prägt und die Biogenese der zellulären Organellen beeinflusst, sind unsere aktuellen Forschungsfragen.

 

Wir danken den externen Förderern unserer Forschung